Lugner und seine verzweifelte Hausfrau

Verzweifelte Hausfrau und Medienopa

Wie der Orf berichtet ist der arme Mörtel mit seinem C-Promi Nicolette Sheridan unzufrieden. Anstatt fröhlich in die Kameras zu lächeln und mit ihm um die Häuser zu ziehen und ihm mehr Medienpräsenz zu verschaffen, ergriff sein Opernball-Gast gestern beleidigt die Flucht vor der wartenden Journalisten-Meute vor dem Hotel.
Anscheinend haben die Promis gar keine oder nur wenig Ahnung auf was sie sich eigentlich einlassen, wenn sie Lugners Opernball-Einladung annehmen…

Von Relax-Urlaub kann hier keine Rede sein. Auf dem Plan stehen ein Besuch der spanischen Hofreitschule (will sie nicht), ein Sachertörtchen essen (wills ie auch nicht), ein Treffen mit dem Bundespräsidenten (der hat aus Zeitmangel abgesagt), Pressekonferenzen, Autogrammstunden in der Lugnercity (will wie wohl auch nicht, muss sie aber), und natürlich, nicht zu vergessen: Der Trampelpfad am Opernball (da muss sie durch).

Ich erinnere mich noch gut an Dita von Teese, die letztes Jahr sogar aufs heilige Örtchen flüchtete, weil sich die Kameras schon in ihren Haaren verfingen,  die österreichische Presse so penetrant und aufdringlich agierte.
Resultat: ein tobender Mörtel und eine Dita von Teese die sich mit ihrer Managerin am Klo versteckte, wo man freies Geleit zur Limousine forderte, um den Opernball frühzeitig zu verlassen, und die verstörten Promi-Ballgäste zurück in ihre Hotelsuite gefahren wurden.
Manchmal frage ich mich schon, mit welchen Erwartungen Mörtels Ballgäste hier anreisen? Ob die wohl wissen wie der Mörtel aussieht? Ist ihnen bewusst, dass sie nur eingeladen werden damit Mörtels Gesicht ins TV kommt? Vielleicht aber sind sie, nachdem sie den Baumeister mit der feuchten Aussprache das erste mal zu Gesicht bekommen, auch nur so angewidert und enttäuscht, weil sie nun ständig in Begleitung dieses mediengeilen Opas, der mit der Kamera ins Bett geht,  ihren Aufenthalt in Wien verbringen müssen?
Jedenfalls lässt dieser verpatzte mediale Auftakt gestern im Grand Hotel in Wien darauf schließen, dass N. Sheridan kein mediengeiles Luder ist wie es sich der Mörtel wohl erhofft hat.

Der gestrige Tag war jedenfalls – aus Lugner-Sicht – ein medialer Reinfall. Auch wenn man in Insiderkreisen munkelt, dass Lugner Miss Sheridan nach dem Eklat,  noch gezwungen haben soll, mit ihm auf dem Hotelzimmer eine Partie „Mensch ärgere dich nicht“ zu spielen.
Ausserdem anwesend: Eine Kamera und Dominic Heinzl, der das ganze dann exklusiv in High Society auf Sendung bringt….