Endometriose bei Frauen

Etwa 8% aller Frauen im gebärfähigen Alter sind von Endometriose (Gebärmutterschleimhaut wächst an anderen Stellen im Körper) betroffen. Meist jedoch wissen die betroffenen Frauen nichts davon. Endometriose ist an sich eine gutartige Krankheit, die Symptome können jedoch so schwerwiegend sein, dass die Lebensqualität der erkrankten Frau dadurch extrem eingeschränkt sein kann. Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass Endometriose keine Krebserkrankung ist! Im Gegenteil – Endometriose ist an sich eine gutartige Erkrankung. Die Problematik bei einer Endometriose-Erkrankung liegt vielmehr im Schmerz, verursacht durch die Symptome der Krankheit.

Endometriose erkennen – typische Symptome

Zu den bekanntesten Symptomen einer Endometriose zählen folgende:

  • mittlere bis starke Schmerzen während der Regelblutung, beim Harnlassen, beim/or/oder nach Geschlechtsverkehr oder beim Stuhlgang
  • Eine weiteres Indiz für Endometriose können fruchtbarkeitsprobleme (Frau kann kein Kind bekommen) sein.
  • veränderte Regelblutung (stärker oder länger andauernd z.Bsp.)
  • unspezifische Beschwerden wie Antriebslosigkeit oder Rückenschmerzen können ebenfalls ihren grund in einer Endometriose-Erkrankung haben

Endometriose – Anlaufstellen mit Expertise

Leicht ausgeprägte Endometriose bei einer Frau

Bild: leichte Endometriose, Quelle: eva-info.at

Wenn sie als Frau den Verdacht haben, unter Endometriose zu leiden, dann ist anzuraten, dass sie sich von einem Endometriose-Spezialisten (Bsp: Frauen Facharzt Dr. Alexander Krell in Wien) umfassend beraten und genau untersuchen lassen.
Weitere Infos zu Endometriose gibt es auf dem österreichischen Endometriose-Info-Portal www.eva-info.at. Dort findet man ausserdem auch ausgewählte Fachärzte und Infos zu Kompetenzzentren die sich auf Endometriose spezialisiert haben.

Die Diagnose von Endometriose wird auf dieser Info-Seite sehr gut erklärt.

Dieser Artikel soll aufklärenden Charakter haben und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Durchschnittlich vergehen bis zu 11 Jahre vom Auftreten der ersten (oft unterkannten) Symptome bei Endometriose bis zur ärtzlichen Diagnose der Kankheit.
Die frau hat dann bereits einen langen Leidensweg hinter sich. Deshalb ist es immens wichtig, dass jede Frau bei hinreichendem Verdacht einen Endometriose-Spezialisten konsultiert. Doch nciht jeder Frauenarzt ist ein Spezialist für Endometriose.
Die im beitrag enthaltenen Links enthalten weiterführende Infos zu Experten und detaillierte Infos zum Erscheinungsbild dieser – leider viel zu oft nicht erkannten – Krankheit.

Psychosoziale Begleiterscheinungen bei Endometriose

Eine Endometriose-Erkrankung kann für die betroffene Frau eine enorme psychologische Belastung darstellen. Sowohl die Produktivität am Arbeitsplatz als auch die allgemeine Lebensqualität können darunter leiden. Im Falle eines unerfüllten Kinderwunsches kann es sein, dass Frauen sich nicht als „vollwertig“ fühlen. Darunter leidet oft auch die Partnerschaft. Es empfiehlt sich daher, in so einem Fall psychologische Hilfe von einem Experten in Anspruch zu nehmen. Es gibt Psychologen/PsycholgInnen, die sich speziell auf die Behandlung von Endometriose-PatientInnen spezialisiert haben.