Soviel zu context-sensitiver Online-Werbung…

Den Joe wundertsWas hat ein Gay-Hotel in Amsterdam mit dem MMORPG Mortal Online (vorr. Release: Sommer 2009) zu tun? Dieser Gedanke beschäftigte mich, beim ersten Blick auf den (ohnehin) sehr reduzierten Google-Ad-Space auf meiner Community-Fanseite zu Mortal Online.
Dort wird seit kurzem (hoffe ich mal!) ein Google-Text-Ad mit folgendem Inhalt eingeblendet:

Google Werbung auf Mortal Online Szene

Google`s contentrelevante Werbung zu Mortal Online

Nachdem ich also meinen Google-Ads-Filter ständig brav mit diversen Goldseller-Filterregeln füttere, muss ich nun auch die Gay-Szene aus Amsterdam blockieren, die ja, wie es scheint, einzig und allein aufgrund des Domain-Namens mortalonline-szene.de eingeblendet wird.
Interessant? Jein. Witzig. Allemal. Doch auch irgendwie erschreckend was für Schrott Google manchmal auf Webseiten anzeigt die absolut nichts mit dem Webseiteninhalt zu tun haben.

Meine Theorie ist ja folgende:

Irgendwo bei Google gibts einen Mitarbeiter der alle Google-Ad-Konton regelmäßig überprüft. Findet er ein Konto, bei dem sich der Besitzer schon länger nicht eingeloggt hat, drückt dieser auf den Button „Contentrelevante Werbung deaktivieren“. 😉

Aber man ist ja auch nicht mehr sicher wenn man die Google-Ads komplett deaktiviert und nur mehr „seriöse“ Werbung über eine Werbeagentur einblenden lässt. So passiert erst kürzlich bei buffed – da entdeckten verstörte 16-Jährige Halbwüchsige plötzlich Titten-Werbung auf buffed.de neben ihrem Lieblings-MMO World of Warcraft.
Selbst ein Riese wie Blizzard ist vor diesen peinlichen „Durchrutschern“ nicht gefeilt – da gab es vor einiger Zeit sogar Goldseller-Werbung im offiziellen WoW-Forum….

Da bleib ich dann (vorerst) doch lieber bei Google. Zumindest solange sie keine Gay-Werbung als Bilder einbinden und derartige Vorkommnisse eine Ausnahmeerscheinung bleiben.