Lugner und sein Opernballgast Teil2

Nicolette Sheridan

Das war ja wohl ein Rohrkrepierer. Wie zu erwarten war, entpuppte sich Richard Lugners Opernball Stargast nicht als kamerageiles Luder, sondern als High Society-Zicke mit Kamera-Phobie.
Dabei hatte sich der Mörtel das alles so schön vorgestellt und alles bis ins kleinste Details geplant. Nach Dita von Teese ist Nicolette Sheridan der nächste Griff in den Gatsch des Promi-Baumeisters. Irgendwie kann er einem ja richtig leid tun, wenn man ihm da so zuschauen muss, wie er vor der Hoteltür auf sein TV-Zugpferd warten muss,  während die Journalisten-Meute schon auf brennenden Kohlen steht und langsam die Geduld verliert.

Lugner

Lugner

Andererseits kann ich auch Nicolette Sheridan verstehen. Wenn man nicht mehr die jüngste ist, sieht man halt auf Fotos die aus 1 Meter entfernung geschossen werden nicht aus wie ein Star, sondern wie eine verzweifelte Hausfrau.
Jedenfalls war ihr das wohl eine Lehre. In zukünftigen Verträgen wird sie wohl auf die „3-Meter Abstand-Klausel für Journalisten“ bestehen, die für Hollywood-Stars über 40 eigentlich Standard ist.
Tina Turner besteht gar auf 9 Meter Abstand zur Presse. Das erklärt auch, warum es seit einigen Jahren keine Interviews mehr mit ihr gibt ;-).

Doch zurück zu Mörtel und seinem Stargast. Eigentlich hat ja alles sehr gut begonnen. Die Sheridan kam pünktlich am VIP-Center am Wiener Flughafen an, wurde begrüßt von Mörtel und seiner Tochter Jacky, ihrerseits großer Fan von Desperate Housewives und Nicolette Sheridan.
Dann brachte man die Möchtegern-Hollywood-Diva ins Hotel wo sie sogleich von den Journalisten aufs Zimmer flüchtete.
Der Rest ist bekannt: Sheridan sagte alle Termine die der gute Mörtel eingeplant hatte ab, und hielt nur jene ein, die schriftlich im Vertrag festgehalten wurden. Für den armen Mörtel war das natürlich ein medialer Supergau.
Nichtsdestotrotz machte er gute Miene zum bösen Spiel, glänzte wie gewohnt mit einigen Wut-Ausbrüchen vor der Hi-Society TV Kamera, die für mich immer die Highlights des Mörtel`schen TV-Dramas sind, und blieb – wie es sich halt gehört – ein Gentleman.

Am Opernball selbst musste Nicolette Sheridan dann ihre Kamera-Phobie überwinden, und sich durch eine Schar von bösen Journalisten schlängeln, die alle nur ihr vermeintliches Doppelkinn auf Bild bannen wollten.
Endlich in der Loge angekommen, lässt sich Mörtel überreden eine Champagner-Flasche zu spendieren, ehe er das zickige Hausweib in die Mittelloge schleifen lässt, wo sie ein weiteres Interview vor der Kamera geben soll.
Nicht weniger als 10 Leute müssen den Weg freiräumen und der kühnen Blonden freies Geleit zusichern, ehe sie ihren desperaten Hintern aus der Loge bewegt.

Punt 24 Uhr endete ihr Knebelvertrag mit Richard Lugner. Ihre „Flucht“ vom Opernball gibts heute zu sehen um 19:45 Uhr auf ATV bei Hi Society. Ein Happy-End ist aber eher auszuschließen. Armer Mörtel.