Rift – wie WoW nur besser!

Rift klaut das beste von anderen MMOs und macht es besser

Rift - Der MMO-Geheimtipp 2011 von Trion Worlds

Das letzte Betaevent von Rift (Kriegsfronten) hat mich nun endgültig überzeugt. Rift ist mein neues World of Warcraft. In den letzten wochen habe ich WoW mit Cataclysm eine neue Chance gegeben. Zu groß war die Versuchung, viele tolle Änderungen, nicht mehr so Hardcore, neue Klassen, neue Quests, neue Gebiete. Dennoch hielt die Euphorie nur kurz an, dann stellte sich schnell wieder Fadesse ein in Azeroth. Rift hingegen ist frisch, neu, versucht nicht das Rad neu zu erfinden sondern setzt stattdessen auf altbewährtes, verpackt es neu, verbessert manches sogar (das Klassensystem von RIFT ist der Hammer) und macht daraus einen Fast-WoW-Klon mit dynamischen Content (genau dafür sorgen nämlich die Rifts im Spiel).Das letzte Betaevent von Rift (Kriegsfronten) hat mich nun endgültig überzeugt. Rift ist mein neues World of Warcraft…

In den letzten wochen habe ich WoW mit Cataclysm eine neue Chance gegeben. Zu groß war die Versuchung, viele tolle Änderungen, nicht mehr so Hardcore, neue Klassen, neue Quests, neue Gebiete. Dennoch hielt die Euphorie nur kurz an, dann stellte sich schnell wieder Fadesse ein in Azeroth. Rift hingegen ist frisch, neu, versucht nicht das Rad neu zu erfinden sondern setzt stattdessen auf altbewährtes, verpackt es neu, verbessert manches sogar (das Klassensystem von RIFT ist der Hammer) und macht daraus einen Fast-WoW-Klon mit dynamischen Content (genau dafür sorgen nämlich die Rifts im Spiel).

Rift: Bollwerg steht vor den Finsteren Tiefen

Rift - Finstere Tiefen

Seit BETA 2 bin ich nun mit meinem Zwergen Krieger namens Bollwerg mit dabei in Telara. Wie es sich für einen Zwerg gehört habe ich mich für die Fraktion der Wächter entschieden – die „Guten“ wenn man so will.
Die Kriegerklasse an sich ist für mich völlig neu – einen Tank habe ich noch nie gespielt. Trotzdem macht es extrem Spaß als Platten-Krieger durch Telare zu ziehen, Risse (=Rifts) zu schließen und die daraus hervorsteigenenden Monstrositäten zurück ins Nirvana zu befördern.
Bis lvl 24 hab ich meinen Charakter inzwischen gelevelt in Rift. Anfangs ging es ganz flott, je höher der Level, desto länger dauert der lvlup. Gut so. Die Quests entpuppten sich als abwechslungsreich und nicht als ganz so grind-lastig wie erwartet.
Eine Kleinigkeit die mir jetzt schon bei Rift besser gefällt als bei WoW – Nimmt man eine Quest an, dann muss man die Quest meist nicht beim gleichen NPC beenden, sondern gleich bei einem neuen NPC in einem neuen Gebiet. So kommt man schneller voran und vermeidet doppelte Wege. In WoW muss man nämlich den großteil der Quests beim selben NPC abschließen, erst DANN schickt er einen weiter zum nächsten NPC.

Die Essenz von Rift – die Risse und ihre Auswirkungen

Große Worte von einem großen Entwickler. Trion Worlds nimmt sich kein Blatt vor den Mund wenn es darum geht den Genre-König WoW direkt herauszufordern. So gibt es auch eine kleine Spitze gegen WoW im kürzlich erschienen Release-Trailer von Rift.
Aber was unterscheidet Rift nun konkret von WoW?
Nun, für mich sind es ganz klar 2 Dinge:

  • die Risse welche für unvorhergesehene Events und Invasionen im Spiel sorgen
  • das flexible Klassensystem mit den Seelen und Rollen
  • eine zeitgemäßere Grafik als bei WoW

Das ist es im Prinzip. Pay2play darf nicht vergessen werden! Heutzutage ist es ja längst nicht mehr selbstverständlich, dass ein neues MMORPG auf den Mikrotransaktionsmarkt freiwillig verzichtet und sich für P2Play entscheidet, anstelle von Free2Play mit Abzocke-Itemshop wie beispielsweise bei Allods Online.

Fordernde Gruppen-Instanzen

Im Laufe der letzten beiden Beta-Phasen konnte ich 2 Instanzen testen: Die Feenini und die Finsteren Tiefen (siehe Bild). Letztere hat mir besonders gut gefallen auch wenn ich aus Zeitgründen mit einer Random-Gruppe leider nur bis zum 1.Endgegner gekommen bin, den wir dann aber nur zu 4t (ohne richtigen Heiler) beim 3ten versuch den Garaus gemacht haben *aufdieschulterklopf*.
Herausragend ist meiner Meinung nach das Instanzen-Design. Optisch ein Hingucker, taktisch aber auch fordernd mit stimmigen gescripteten Events. Auch die Feenini (ab lvl 15) war spannend – hier haben wir alle Endgegner besiegt, kurz vor dem Endboss der Instanz musste ich leider off.

Risse sorgen für Spannung

Das eigentlich spanende bei Rift sind die sogenannten Rifts. Spekatkulär in Szene gesetzte Risse aus denen Kreaturen des feuers, der Erde, der Luft, des Wassers oder des Todes in die Welt von Telara kommen und ihre Invasionen starten. Schließt man diese Risse als spieler nicht rechtzeitig, kommt es zum Kollaps und die Riss-Invasoren errichten Stützpunkte, töten Quest NPCs und verändern permanent die Umgebung.
Logge ich huete also aus, und morgen an der selbsen stelle wieder ein – könnte alles anders sein. Weiters können Spieler gezielt auf feindlichem Territorium selbst Risse öffnen und diese beispielsweise als Ablenkungsmanöver einsetzen um die andere fraktion in die Irre zu führen.

Wo viel Licht da ist auch viel ein wenig Schatten

So sehr mich Rift in den meisten Bereichen auch überzeugt, so gibt es manche Dinge von denen ich ein wenig enttäuscht bin. Die Kriegsfronten (Battlegrounds) haben mich bis jetzt noch überhaupt nicht überzeugt. Fades Massen-Gezerge um einen „Hauer von Regulos“ den die Teams in den eigenen Reihen behalten müssen um am Ende mehr Punkte als die Gegner zu haben. Wer den Hauer von regulos trägt stirbt ausserdem innerhalb weniger Minuten da er beim träger Schaden verursacht der sich bei jedem Tick erhöht.

Ein weiterer Minuspunkt ist momentan noch das fehlende Anti-Aliasing welches hoffentlich bis zum Release noch implementiert wird…
Auch nervig: Durch die Rissinvasionen und sonstige Quests, Mobs, etc… staut sich immens viel Loot an und die Taschen sind oft binnen Minuten voll. Wär ja nicht so schlimm wenn man den Großteil des Loots auch verwenden könnte. 80% davon ist aber leider Crap und muss verkauft, zerstört werden. Hier gilt es noch etwas nachzujustieren oder neue Möglichkeiten (Questitem-Beutel, Essenzen-Beutel, etc..) zu implementieren.

Das Balancing in Rift

Rift - Ein Seelenbaum

Seelenbaum und Aszendenten verpackt in ein großartiges Klassen-Kombinations-System

Angesichts des flexiblen Charakterklassen-Systems gibt es in Rift eine Unmenge an verschiedenen Klassenkombinationen. Riecht stark nach Gefahr für eine Uber-Klasse gegen die kein Kraut gewachsen ist. Russ brown (Vice President von Trion Worlds) begrüsst diese Möglichkeit jedoch und freut sich schon darauf mit welchen Klassenkombinationen die Spieler alle ankommen werden. Eine Imba-Klasse erwartet er sogar irgendwann.
Schön und gut, aber gerade beim Balancing sollte Trion Worlds ein achtsames Auge haben – hier sind die Spieler oft sehr empfindlich wenn es darum geht wer im PvP den längsten hat.

Fazit: Rift wird ein Hit!

Trotz einigen Schwachstellen habe ich Rift bereits vorbestellt und darf somit schon am 24.2.2010 loslegen, gute 10 Tage bevor die Server für den Rest der Spieler am 4.März geöffnet werden. Trotz alledem wird Rift wohl sicher kein WoW-Killer, dafür ist die WoW Community ihrem Game zu treu.
Alle anderen MMOs werden sich jedoch garantiert warm anziehen müssen, denn Rift macht jetzt schon in der BETA einen extrem guten Eindruck!

One thought on “Rift – wie WoW nur besser!

  1. Rift-me-up

    Wirklich ein sehr ansprechender Artikel über das wohl bislang beste MMORPG auf dem Markt. Mittwoch ist es soweit und Patch 1.5 kommt raus. Uns erwarten Solo-Instanzen, ein neuer Schwierigkeitsmodus, massig neue Quests und die Möglichkeit unsere 50er mit einem Feinschliff zu versehen. Das neue PvP-System begeistert, mehr kann man dazu nicht sagen – schön das die Macher so schnell auf Wünsche der Community reagieren. Wir spielen auf Seiten der Skeptiker, Shard Immerwacht, unsere Webseite hab ich auch mit Joomla erstellt, my first try 😉 Ganz gut geworden, bis auf etwas feintuning für das ich noch Zeit finden muss. Kannsts dir ja mal ansehen, Grüße