Gold sammeln in MMO-Games wie World of Warcraft gehört zu den unangenehmen Begleiterscheinungen des Spiels. Farmen – so der Fachausdruck der im Grunde für eintöniges Sammeln bestimmter Reagenzien oder eben WoW-Gold steht.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Gold-Verkäufer die es Spielern ermöglichen sich auf die angenehmen Dinge in World of Warcraft zu konzentrieren als stundenlang Gold zu sammeln. Für mich als Gelegenheitsspieler ein durchaus verständliches Argument.
Auch wenn ich selbst noch nie echtes Geld für virtuelles Gold ausgegeben habe, so gibt es doch immer mehr Spieler die WoW Gold kaufen weil es ihnen lieber ist, ein paar Euro auszugeben anstatt stundenlang irgendwelche Mobs zu farmen und das Gold zu looten.
Aus rein pragmatischer und wirtschaftlicher Sicht ist eine derartige Vorgangsweise völlig verständlich. Rechnet man das Geld welches man für WoW Gold ausgibt um in den Zeitaufwand den man brauchen würde um diese Summe an Gold selbst ingame zu erwirtschaften, dann sind die Kosten vergleichsweise sehr gering.
Das 3.Addon zu World of Warcraft – Cataclysm – wird vorraussichtlich im 4.Quartal 2010 abermals mehrere Millionen Käufer finden und Blizzard weitere Milliarden an Einnahmen bescheren. Trotz all der genialen Verbesserungen und Änderungen die WoW: Cataclysm mit sich bringen mag weiß ich jedoch jetzt schon: Meine WoW-Zeit ist definitiv vorbei und das ist gut so.
Der Grund: WoW ist und bleibt vor allem eines – ein Zeitfresser. Und daran wird auch das 3.Addon nichts ändern.
Jetzt ist es soweit. Nun springt auch der Goliath der MMOs auf den trendigen Zug der Mikrotransaktionen auf. Blizzards World of Warcraft hat ab sofort seinen eigenen Item-Shop wo sich Spieler ab sofort exklusive (nicht durch Spielen erhältliche) Begleiter, sprich Haustiere, kaufen können. Die Preise dafür sind im Vergleich zur Preispolitik anderer Free-2-Play Anbieter hoch: [...]