Zumba: mehr als ein Fitnessprogramm

Wie ich dank Zumba wieder in Form kam und dabei auch noch Spaß dabei hatte.

Die Pfunde müssen weg! Aber wie?

Ich hatte tatsächlich schon so gut wie alle Methoden ausprobiert. Low-Carb-Diät, High-Carb-Diät, Eiweiß-Diät, Saft-Diät, Mittel-Diät und FDH. Viel Aufwand, wenig Ertrag. Denn: Beim Abnehmen geholfen hat mir keine davon. Ganz im Gegenteil – anschließend zeigte die Waage oftmals sogar noch mehr Kilogramm an.

Und dann kam auch noch Corona dazu. Kein Ausgehen am Abend, wenige Sportmöglichkeiten, arbeiten im Home-Office. Ich wurde immer fauler, und meine Figur litt darunter natürlich noch mehr.

Beim Surfen im Internet stieß ich dann zufällig auf eine Anzeige: „Tanzend abnehmen mit Zumba“, stand dort geschrieben. Tanzend abnehmen?

Klar, von Zumba hatte ich schon einmal gehört. Worum es sich dabei genau handelte, wusste ich bis dahin allerdings noch nicht. Die verheißungsvolle Ankündigung, die Pfunde beim Tanzen regelrecht purzeln zu lassen, machte mich dann jedoch neugierig.

Was ist Zumba eigentlich?

Ich machte mich schlau. Bei Zumba handelt es sich um ein Workout-Konzept, das lateinamerikanische Rhythmen mit Elementen aus dem Aerobic und dem Tanzen miteinander verbindet. Erfunden wurde es bereits Ende der 1990er-Jahre vom kolumbianischen Fitnesstrainer Alberto „Beto“ Perez. 1999 brachte er sein neuartiges Konzept in die Vereinigten Staaten von Amerika und ausgehend davon in die ganze Welt.

Das Besondere an Zumba ist, dass man keinerlei Vorkenntnisse mitbringen muss und sofort mit dem Tanzen loslegen kann.

So lief meine erste Zumba-Erfahrung

Nicht jede Tanzschule darf einfach so Zumba-Kurse anbieten, denn der Name ist ein weltweit registriertes Warenzeichen. Die passende Schule war allerdings schnell gefunden. Ich meldete mich spontan für einen Kurs an und wenig später ging es auch schon los.

Ich gebe zu, als ich das Tanzstudio zum ersten Mal betrat, war ich ziemlich nervös. Tanzen kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen, zudem schämte ich mich ein bisschen für meine Figur. Zu Unrecht, wie sich schnell herausstellte! Ich sah Männer und Frauen jeden Alters, schlank und mollig. Alle machten einen sympathischen Eindruck und begrüßten mich freudig.

Puh, die erste Hürde war genommen.

Und dann ertönte auch schon die Musik. Eine Tanzlehrerin zeigte uns die Schritte vor, ich versuchte sie so gut wie möglich zu imitieren. Anfangs noch ziemlich holprig, aber das war gar kein Problem. Abhängig von der eigenen Kondition durfte ich mein eigenes Tempo wählen, sodass ich mich langsam hineinfinden konnte.

Mein Fazit: Abnehmen mit Zumba funktioniert!

Zeit zum Nachdenken blieb mir kaum, denn ein Song folgte dem nächsten. Mit jedem Song wurde es ein bisschen anstrengender, machte aber auch immer mehr Spaß. Ich zählte ganze 12 Lieder. Stillstehen war keine Option, bei den flotten Klängen aus Lateinamerika musste ich einfach mittanzen. Die 50 Minuten der ersten Einheit vergingen wie im Flug. Und was soll ich sagen? Ich war angefixt!

All das fühlte sich weniger wie ein Workout, sondern vielmehr wie ein Tanzabend im Club an. Meine erste Erfahrung sollte darum nicht meine letzte gewesen sein, inzwischen gehe ich mehrmals pro Woche zum Zumba. Mit Erfolg: Nicht nur meine Tanzschritte haben sich inzwischen deutlich verbessert, sondern auch mein körperlicher Zustand. Kaum zu glauben, nach all den erfolglosen Diäten.

Allen Menschen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, kann ich Zumba nur wärmstens ans Herz legen. Einfach ausprobieren!

Zumba mit den Profis: Tanzschule Kraml in Wien