Wenn die 24-Stunden-Pflege die Angehörigen ablöst

Wenn die 24-Stunden-Pflege die Angehörigen ablöst

Wenn die 24-Stunden-Pflege die Angehörigen ablöst

Das Alter, ein Unfall, Krankheit – es gibt viele Gründe, die dazu führen können, dass ein geliebter Angehöriger seinen Alltag nicht mehr allein bewältigen kann und auf Unterstützung angewiesen ist. Und eines ist klar: Wir wollen unsere geliebten Eltern, Großeltern, Geschwister nicht im Stich lassen.

Aber wie bekommt man das hin, wenn einmal eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung notwendig ist, ohne dabei sein eigenes soziales Leben aufzugeben? Wie soll man 24 Stunden zur Verfügung stehen, wenn man doch auch arbeiten und seinen eigenen Alltag bewältigen muss?

Der richtige Zeitpunkt für eine 24-Stunden-Pflege

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um nach einer Unterstützung bei der Pflege seiner Liebsten zu suchen? Diese Frage stellen sich die meisten von uns irgendwann einmal.

Die Antwort dazu ist ganz einfach: Dann, wenn die betreute Person nicht mehr jene Betreuung bekommt, die sie benötigt.

Dies kann mehrere Ursachen haben. Etwa jene, dass man als Angehöriger nicht mehr die Zeit oder Kraft hat, sich ausreichend um die Betreuung zu kümmern. Oder wenn aufgrund gesundheitlicher Probleme ein erhöhter Pflegebedarf, den man selbst nicht leisten kann, erforderlich ist.

Warum es wichtig ist Hilfe durch eine Betreuungskraft anzunehmen

Die Pflege eines Menschen ist mental und körperlich anstrengend. Meist ist es nur eine Frage der Zeit, bis uns die Kraft ausgeht. Und wenn wir selbst keine Energie mehr haben, dann sind wir keine richtige Stütze mehr. Außerdem leben in den meisten Fällen die zu betreuende Person und ihre Angehörigen in verschiedenen Haushalten. Es ist somit unmöglich, rund um die Uhr vor Ort zu sein.

Wenn die betroffene Person eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung braucht, darf und muss man sich daher eingestehen, dass man selbst keine 24-Stunden-Betreuung ersetzen kann – und das ist auch okay so. Sich für eine Betreuungsperson zu entscheiden, zieht viele Vorteile mit sich – sowohl für unsere Liebsten als auch für uns selbst!

Warum es wichtig ist Hilfe durch eine Betreuungskraft anzunehmen?

Die Vorteile einer 24-Stunden-Betreuung zu Hause

Es ist nicht einfach, die Betreuung eines geliebten Menschen aus der Hand zu geben. Viele machen sich sogar den Vorwurf, unverantwortlich zu handeln. Um aufzuzeigen, dass sogar das Gegenteil der Fall ist, haben wir hier die wichtigsten Vorteile einer 24-Stunden-Betreuung zusammengefasst.

  • Die Pflege kann weiterhin in der gewohnten Umgebung stattfinden. Besuch ist jederzeit möglich und ältere Menschen müssen sich nicht an ein neues Umfeld gewöhnen.
  • Eine Entlastung der Angehörigen hilft allen Beteiligten. Wenn wir gewisse Aufgaben abgeben, haben wir mehr Zeit, uns um die seelische Verfassung unserer Lieben zu kümmern. Die Qualität der Zeit steigt wieder, weil wir einen gewissen Teil der Verantwortung abgeben und die Zeit somit wieder mehr genießen können.
  • Zu betreuende Personen bleiben weiterhin selbstbestimmt und selbstständig. Da unsere Lieben weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld sind, werden sie automatisch ihrem Alltag nachgehen und Dinge, die sie noch selbst machen können, weiterhin selbst erledigen.
  • Keine Kompromisse durch individuelle Betreuung zu Hause. Aufgrund der eins zu eins Betreuungssituation entscheiden unsere Liebsten weiterhin selbst, was sie essen wollen oder wie ihr Alltag aussehen soll. Sie müssen sich nicht, wie etwa im Pflegeheim, mit anderen Personen abstimmen.
  • Dank Rund-um-die-Uhr-Betreuung keine Sorgen mehr. Wir müssen uns keine Sorgen mehr machen, wenn wir einmal nicht vor Ort sein können, weil wir wissen, dass die Gesundheit und der Haushalt in besten Händen sind.
  • Nicht zu vergessen ist, dass die Betreuung nicht nur auf Basis der vereinbarten Pflege einer Person ist, sondern darüber hinausgeht – nämlich was die Unterstützung im administrativen Bereich betrifft.

Unterstützung auf zwei Ebenen

1. Pflege

Eine 24-Stunden-Betreuung kümmert sich um die Haushaltsführung, achtet auf die Gesundheit des zu Pflegenden und ist erster Ansprechpartner für Angehörige. Im Grunde genommen kümmern sich Pflegekräfte bei Wunsch und Bedarf um alles, worum man sie bittet.

Betreuungskräfte bringen viel Erfahrung im Umgang mit diversen Situationen mit und sprechen die Sprache der zu betreuenden Personen, was es uns leichter macht, einen Teil der Verantwortung abzugeben. Man kann sich auf andere wichtige Erledigungen konzentrieren und wertvolle, stressfreie Zeit mit seinen Liebsten verbringen.

2. Administrative Aufwände

Neben der wertvollen Hilfe von Betreuungskräften stehen einem außerdem noch Betreuungspersonen der Agentur zur Verfügung. Diese koordinieren zum einen den Zuständigkeitsbereich und die Betreuungszeit der Betreuer und Betreuerinnen, berechnen die Höhe der Kosten (Betreuungskosten), stehen uns aber auch mit Rat und Tat bei Fragen und in jeder Situation zur Seite. So auch was die Pflegestufe, das Pflegegeld, diverse Bestimmungen, die Antragstellung, die Anfrage zu einem Zuschuss oder Fördermodell, Betrag der Förderung und viele weitere Informationen und Daten betrifft.

Fazit

Die Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen ist zeit- und kräftezehrend. Gerade Berufstätige stoßen beim Versuch, sich selbst darum zu kümmern, recht bald an ihre Grenzen. Eine 24-Stunden-Betreuung ist eine gute Möglichkeit, das gewohnte Leben weiterführen zu können, gleichzeitig aber eine Unterstützung durch eine Betreuerin zu haben.

Tipp: Auf der Suche nach einer professionellen Betreuungskraft, sollte man auf seriöse Anbieter wie etwa die Rodlauer 24-Stunden-Pflege setzen und im Vorfeld jegliche Informationen sammeln, um im Sinne der zu betreuenden Person die bestmögliche Auswahl zu treffen.